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kon_kru29. Juni 2013
17:00 Messe (Antonin Dvořák - Messe in D-Dur) Mariendom, Andernach

30. Juni 2013
18:00 Konzert
Pfarrkirche St. Dionysius Kruft
Antonin Dvořák - Messe in D-Dur ,
Motetetten von G. Rheinberger,
F. Mendelssohn-Bartholdy u.a.

Wer heute Nachmittag nicht hier war, der hat etwas verpasst“, so ein Fazit in der Dankesrede von Pfarrer Missong, der am Ende des Konzertes am vergangenen Sonntag in der Pfarrkirche St. Dionysius in Kruft seiner Begeisterung mit warmen Worten Ausdruck verlieh. Die ca. 100 Zuhörer, die erschienen waren, sollten nicht enttäuscht werden. Der Kammerchor Cantunnacum bot unter Leitung von Peter Seibeld einmal mehr eine reife Leistung seines über Jahre gewachsenen Könnens dar: In den drei Motetten „Richte mich Gott“ (F. Mendelssohn-Bartholdy), „Beati quorum via“ (Ch. V. Stanford) und „Salve Regina (J. Rheinberger) überzeugten die 26 Sängerinnen und Sänger mit Dvorak-Kruftausgewogener Dynamik und feiner Artikulation. Zuvor aber erklang die Orgel unter den Händen und Füßen des jungen Organisten Jacobus Gladziwa, der soeben sein Diplom im Fach Orchesterdirigieren in Dresden erworben hatte, in selten gehörten Klängen. Seine Interpretation der „Choralimprovisation sur le Victimae paschali laudes“ von Charles Tournemire erfüllte den wunderbaren Kirchenraum mit ungeahnten Harmonien und virtuosen Läufen. In Antonin Dvoraks D-Dur Messe op. 86 fanden der junge Musiker Gladziwa und der Kammerchor Cantunnacum in vortrefflicher Weise zusammen. Oft  hört man diese Messe von Dvorak, eher selten so ausgearbeitet und ausdrucksstark wie hier von der Empore in St. Dionysius. Vom dramatischen Fortissimo bis zum feinsten Piano durchwehte der Klang denkon_kru2 Kirchenraum, nahtlos fügten sich auch die dem Chor entstammenden Solisten (Antje Seibeld, Dorothee Strietholt, Matthias Zimmermann, Rolf Schumacher) in das Werk ein. Die „standing ovations“ des Publikums belohnte Cantunnacum mit Rheinbergers Motette: „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“. Wie hoch erfreulich, dass dieser Musikgenuss einen stattlichen Reingewinn für die Renovierung der Orgel in St. Dionysius einbrachte!

 

 

 

23. Juni 2013
19.00 Mariendom, Andernach
           “Ex oriente lux“ - Geistliches Konzert zum Thema „Licht“

              Antje Seibeld, Sopran - Bärbel Manke, Querflöte - Marc Podschadly, Trompete - Burkhard Esten, Orgel
              Flötengruppe - Turmbläser - Jugendchor Maria Himmelfahrt - Kammerchor Cantunnacum
              Wir unterstützen damit den Aufbau der neuen Krankenstation in Jos / Nigeria


conamore11. Mai 2013
19:30 Chorkonzert zusammen
            mit dem Chor “Con Amore”, Ekeren
            Mariendom, Andernach
21:00 Fest mit Jazz und Gesang im Pfarrheim




21. Dezember 2012
18:30  Messe, anschließend Adventskonzert
             Hospitalkirche Andernach

13. Oktober 2012
Konzert-RadebergMariendom und Pfarrheim Maria-Himmelfahrt Andernach

Abendmesse zusammen mit der Kantorei Radeberg,
Jazz, zusammen mit dem Jubilee Ballroom Orchestra

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Am Samstag, den 13. Oktober war die Kantorei der evang.-luth. Gemeinde Radeberg aus Sachsen in Andernach zu Gast. Die Kantorei und Cantunnacum gestalteten die Messe im Mariendom mit Werken von F. Mendelssohn Bartholdy und Charles Villiers Stanford.

Anschließend feierten die Chöre zusammen mit vielen Musikfreunden im Pfarrsaal Maria Himmelfahrt. Bei Federweißen und Zwiebelkuchen gaben sie weltliche Chormusik zum Besten. Mit dabei war das “Jubilee Ballroom Orchestra”, eine noch junge Formation, die sich ganz der Big-Band-Musik der 20er und 30er Jahre verschrieben hat. rade12-3

Die Musiker ließen typische Arrangements britischer und amerikanischer Tanzbands erklingen, bei denen der Gesangspart nicht fehlen durfte, aber auch frühe Jazzstandards aus dem Repertoire von Duke Ellington, Fletcher Henderson und Louis Armstrong. Bei bester Stimmung, für die das „Jubilee Ballroom Orchestra“ sorgte, wurde rasch Freundschaft zwischen den Chören geschlossen. Ein Gegenbesuch wurde noch am Abend vereinbart.

 

17. Juni 2012
Robert Schumann – „Romantischer Liederabend“
Chorkonzert in der Bürgerhalle Miesenheim, Kulturveranstaltung der Stadt Andernachschumhz

Robert Schumann (1810-1856) hat neben vielen berühmten Klavier- und Orchesterwerken sowie seinen wunderbaren Sololiedern auch viele weltliche Chorwerke geschrieben, die heute nur noch selten zu hören sind. Bereits in seiner Zeit in Leipzig um 1843 wandte sich Schumann den großen vokalen Gattungen zu. In seinen Dresdener Jahren - 1845 bis 1850 - drang er dann in ganz eigenständiger Weise in die vokale Ensemblemusik ein. Er gründete, nachdem er die Arbeit mit der "Liedertafel", einem Männerchor wieder aufgegeben hatte, einen großen gemischten Chor. Schumanns Rolle als Dirigent und Komponist des 1848 von ihm gegründeten „Vereins für Chorgesang“ ist heute nahezu unbekannt. In der Zeit von 1840-1850 entstanden deshalb viele Lieder, Romanzen und Balladen für A-cappella-Chor in unterschiedlicher Zusammensetzung und für Chor mit Klavierbegleitung. Schumanns Lieder sind dabei mitunter schlicht und fast volksliedhaft, aber nie nur Verkleidung eines Volksliedes.

Der Kammerchor Cantunnacum unter Leitung von Peter Seibeld führte zusammen mit Johannes Trümpler, Abteiorganist in Maria-Laach, eine Auswahl dieses reichhaltigen Liedguts auf.

Kritik in der Rhein-Zeitung (19.06.12):
2012-06-19_RZ

 

10. Sept. 2011 CantJBO
Cantunnacum meets Jubilee Ballroom Orchestra

Um 17 Uhr gestaltet Cantunnacum im Mariendom die Vorabendmesse mit Spirituals, anschließend präsentierten der Chor zusammen mit der Jazzbesetzung amerikanische Schlager aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts musizieren.
Jazz11Hinter dem Jubilee Ballroom Orchestra unter der Leitung von Gerhard Müller verbirgt sich eine noch junge Formation, die sich ganz der Big-Band-Musik der 20-ger und 30-ger Jahre verschrieben hat. Die Musiker lassen typische Arrangements britischer und amerikanischer Tanzbands erklingen, bei denen auch der Gesangspart nicht fehlen darf. Daneben finden sich aber auch frühe Jazzstandards aus dem Repertoire von Duke Ellington, Fletcher Henderson und Louis Armstrong. Bei allen Musikstücken legen die 10 Musiker großen Wert auf originalgetreue Transkriptionen und auf den vitalen, authentischen Sound dieser Zeit.

Die Besetzung entspricht mit drei Saxophonen, zwei Trompeten, einer Posaune und der Rhythmusgruppe mit Banjo, Piano, Schlagzeug und wechselweise Sousaphon bzw. Kontrabass dem Klangideal der „Roaring Twenties“.

 

 

wo201012. Dezember 2010
Weihnachtsoratorium von J.S. Bach Teile I-III, BWV 248

„Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage“ erklang es in der Christuskirche in Andernach, als der Kammerchor Cantunnacum mit dem festlichen Eröffnungschor das wohl bekannteste und beliebteste Werk von J.S. Bach, das „Weihnachtsoratorium“ anstimmte. Unter der Gesamtleitung von Chorleiter Peter Seibeld war mit dem Cantunnacum das Kammerorchester des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie Koblenz zu hören. Als Solisten wirkten Antje Seibeld (Sopran), Angelika Wied (Alt), Matthias Hofmann (Tenor) und Dominic Kron (Bass) mit.
Die geistliche Komposition für Orchester, Chor und Soli besteht ursprünglich aus einem Zyklus von sechs Kantaten für die Weihnachtszeit, die damals die Festtage vom 25. – 27. Dezember, den Neujahrstag, den anschließenden Sonntag, sowie das Epiphaniasfest am 6. Januar beinhaltete. 1734/1735 gelangte das Weihnachtsoratorium erstmals zur Aufführung.
Es handelt sich bei diesem Werk nicht um ein Oratorium im ursprünglichen Sinn, denn J.S. Bach wählte als gattungsstilistischen Anknüpfungspunkt weniger die Tradition der älteren Weihnachtshistorie, als vielmehr seine eigenen Passionen, wie z.B. die „Johannes-Passion“ oder „Matthäus-Passion“.
 

 

 

2008_Schindler-P22. August 2008
Peter Schindler (*1960): Missa in Jazz (2001) für Chor, Orgel, Saxophon und Schlagzeug

2008_SchindlerDie "Missa in Jazz" basiert auf den fünf feststehenden Ordinariumsteilen  der katholischen Liturgie. Sie begegnet dem neuen Jahrtausend in einer  modernen Musiksprache mit Elementen des Jazz - der Improvisation und  einer pulsierenden Rhythmik.
Mitreißender, temporeicher Chorgesang  klingt über helle, klare Passagen bis hin zu dunklen, getragenen  Momenten, die von Orgel bzw. Klavier und Saxophon / Klarinette  beherrscht und immer wieder von aufwühlenden Rhythmen abgelöst werden.  Kontrapunktik und Fugiertes, Spätromantisches, harmonisch Modernes und  Jazzmodi finden zu einer Synthese - eine unorthodoxe Neuvertonung des  lateinischen Textes. Peter Schindler, geb. 1960, studierte Schulmusik, Komposition und Orgel sowie Jazz und Popularmusik in Stuttgart. Als  Organist und Pianist führt er mit verschiedenen Ensembles vorwiegend  eigene Kompositionen auf.
Nach der Aufführung der "Missa in Jazz" im Mariendom spielte die Swinghouse Jazzband swingenden Jazz im Pfarrsaal. Zum Jazz gab es dann Essen und Getränke zu angenehmen  Preisen.

 

28.10.2007Lauri07-P
“Bei Licht besehen”   –  Morten Lauridsen (* 1943): Lux aeterna

Programm: Morten Lauridsen: Lux aeterna, Ave Maria, Ubi caritas et amor; Samuel Barber (1910-1981): Adagio, Anton Webern (1883-1945): “Langsamer Satz”; John Zundel (1815-1882): Introduction und Fuge d-moll für Orgel (Burkhard Esten)

In den Vereinigten Staaten nimmt Morten Lauridsen den ersten Rang als der meistgesungene Chorkomponist des Landes ein, mehr als 100 CD-Produktionen sind seinem Schaffen gewidmet. In der deutschsprachigen Musikliteratur sucht man ihn jedoch meist vergebens; den 1943 im Bundesstaat Washington geborenen Amerikaner.

Lauri07Wenn »Lux aeterna«, seine fünfsätzige Chorkomposition, auf dem Programm steht, fallen sozusagen Ostern und Pfingsten auf einen Tag – und Weihnachten noch obendrein. Morten Lauridsen schuf 1997 mit seiner Komposition »Lux aeterna« für Chor und Kammerorchester eine wahrhaft lichte Musik: leuchtende, luzide Gesänge, schwerelos aus dem Rhythmus der Sprache gelöst, in reinen, transparenten Wohlklang entrückt, ein Widerhall und Abglanz der himmlischen Kantorei.

Der Hörer wird nicht »geblendet von der Wahrheit«, er erlebt nicht das Drama des Jüngsten Tages, er wird nicht dem Schrecken des Heiligen ausgesetzt. Lauridsen beschenkt ihn mit einer beglückenden musikalischen Meditation, einer Friedensbotschaft, einer heiteren, heilsamen, menschenfreundlichen Kunst. Und am Ende mag er denken, ganz für sich, die Welt sei doch nicht gar so schlecht. Bei Licht besehen.

 

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